In der Morgendämmerung des 23. März 2020 griffen dschihadistische Banden die mosambikanische Hafenstadt Mocímboa da Praia von zwei Seiten an, von Land und von See her. Sie attackierten die Kaserne und zwangen die Garnison zur Flucht. Dann wehte die schwarze Fahne des „Islamischen Staates“ über der Stadt.

Einen Tag lang hielten sie die Stadt besetzt, plünderten das Waffenlager der Kaserne und medizinische Einrichtungen und raubten die Geldinstitute aus. Anders als bei früheren Überfällen kam es jedoch nicht zu Übergriffen auf die Zivilbevölkerung – im Gegenteil: Die Freischärler, die ihre Miliz Ahlu Sunnah Wa-Jama nennen, verteilten erbeutetes Geld und Nahrungsmittel an die Einwohner. Diese Taktik haben sie offenbar als geeigneter...

Der Präsident des Staats- und Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, kündigte heute über Twitter an, dass sein Land ein Feldlazarett nach Mosambik schickt, um die medizinische Betreuung nach den Auswirkungen des Zyklons, der dieses Land heimsuchte, zu verbessern.

Von Kuba aus schicken wir Personal, medizinische Ausrüstung und Medikamente, schrieb der Präsident. Das entspreche...