Mittwoch, 29. März 2017
Solidaritätsanzeige

Asien

IPPNWIPPNWDie deutsche Sektion der IPPNW befürchtet eine Zunahme von Schilddrüsenkrebs bei Kindern in der Präfektur Fukushima in Japan. Bestätigt sehen die IPPNW-Ärzte diese Befürchtung aufgrund einer Untersuchung der Gesundheitsbehörde der Präfektur an 38.114 Kindern im Alter von 0-18 Jahren, die Ende April 2012 veröffentlicht wurde. Dr. Matsuzaki Hiroyuki, Leiter der Abteilung für Innere Medizin im Allgemeinen Städtischen Klinikum der Stadt Fukugawa, verglich die Befunde der Gesundheitsstudie von Fukushima mit früheren Studien. Eine Zusammenfassung seiner Arbeit liegt jetzt auch auf  Deutsch vor.

Japan wieder radioaktivJapan wieder radioaktivSeit Donnerstag produziert Japan wieder Atomstrom. Nachdem zwei Monate lang alle 50 Atommeiler des Landes abgeschaltet waren, ist jetzt im Atomkraftwerk Oi der erste Reaktor wieder ans Netz gegangen. ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie, die erst letzte Woche ihren Schmähpreis, den Internationalen ethecon Black Planet Award 2011, an die Verantwortlichen des TEPCO-Konzerns in Tokio übergeben hat, kritisiert diese Entscheidung heftig.

KPV-Generalsekretär Nguyen Phu TrongKPV-Generalsekretär Nguyen Phu TrongIn der nordvietnamesischen Stadt Ha Long ist am heutigen Donnerstag eine gemeinsame Konferenz der kommunistischen Parteien Vietnams und Chinas eröffnet worden. Ziel der Tagung ist es, die Wirtschaftsmodelle der beiden Staaten zu analysieren.  Das Politbüromitglied der KP Vietnams, Dinh The Huynh, betonte, die Konferenz solle beiden Parteien dabei helfen, die Arbeit im jeweiligen Land zu verbessern: »Wir können die Erfolge sowie die Schwächen im Entwicklungsprozess in Vietnam und in China analysieren. Dadurch können wir die weitere Orientierung bestimmen, die dazu beitragen soll, die Entwicklung in beiden Ländern, sowie die strategische Partnerschaft beider Seiten zu stärken.«

Atomausstieg weltweit!Atomausstieg weltweit!Der mehrfache Super-GAU im Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi vor einem Jahr führte zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität. Laut dem norwegischen Luftforschungsinstitut NILU wurde in den ersten vier Tagen der Katastrophe im Vergleich zu Tschernobyl die 2,5-fache Menge des radioaktiven Edelgases Xenon-133 freigesetzt, sowie 20 % der Menge an Jod-131 und 40-60 % der Menge an Caesium-137. Während Jod-131 mit seiner kurzen Halbwertszeit von acht Tagen eine akute Gefahr für die Gesundheit darstellt, strahlt Caesium-137 mit einer Halbwertszeit von 30 Jahren noch viele Jahrzehnte weiter. Der Nordpazifik wurde durch die Atomkatastrophe mit 15-27 PBq radioaktiver Substanzen kontaminiert. Sie stellt somit schon jetzt die größte zivile Verseuchung der Weltmeere in der Geschichte der Menschheit dar.

Fukushima mahnt!Fukushima mahnt!»Ein Jahr nach dem Beginn der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind in Japan von vormals 54 Atomkraftwerken nur noch zwei am Netz. Und auch diese werden innerhalb der nächsten Wochen heruntergefahren.« Das berichtet Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt. Die von der Dreifachkatatsrophe Erdbeben, Tsunami und Fukushima gebeutelte japanische Wirtschaft sei deshalb nicht zusammengebrochen.

»Damit ist Japan gelungen, wovon Deutschland noch weit entfernt ist: Der Sofortausstieg aus der Atomkraft. Das ist umso erstaunlicher, da Japan noch vor einem Jahr 30 Prozent seines Strombedarfs aus Atomkraftwerken gedeckt hat. Mit kreativen Energiesparmaßnahmen haben Unternehmen und Bevölkerung dazu beigetragen, dass das Stromnetz nicht zusammengebrochen ist.«

Volkskongress in BeijingVolkskongress in BeijingIn Beijing ist am Montag die fünfte Jahrestagung des 11. Chinesischen Nationalen Volkskongresses (NVK), des chinesischen Parlaments, eröffnet worden. Chinas Spitzenpolitiker Hu Jintao, Wu Bangguo, Wen Jiabao, Jia Qinglin, Li Changchun, Xi Jinping, Li Keqiang, He Guoqiang und Zhou Yongkang nehmen daran teil. Die Tagung wird vom Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des NVK, Wu Bangguo, geleitet. Ministerpräsident Wen Jiabao legte den Rechenschaftsbericht der Regierung vor.

Rodong SinmunRodong SinmunWir dokumentieren nachstehend den zum neuen Jahr von den nordkoreanischen Zeitungen „Rodong Sinmun“, „Joson Inmingun“ und „Chongnyon Jonwi“ veröffentlichten gemeinsamen Leitartikel in der vom staatlichen Internetportal Naenara übersetzten Fassung.

Unsere Armee und unser Volk haben unter blutigen Tränen das Jahr 2011 hinter sich gebracht und begrüßen heute das neue Jahr Juche 101 (2012).

Es war eine alte Tradition unseres Volkes, dem großen Genossen Kim Jong Il Grüße des Glückwunsches zu entbieten und den Vormarsch des neuen Jahres anzutreten. Sein ehrwürdiger Name und sein wie die Sonne strahlendes Antlitz waren ein Siegesbanner, das unserem Volk Siegeszuversicht und Willen verlieh, und eine Quelle der Geisteskraft. Unsere ganze Armee und unser ganzes Volk wechseln derzeit ihre große Trauer in tausendfache Kraft und Schneid und treten unter Führung des verehrten Genossen Kim Jong Un einen großartigen Vormarsch für das Aufblühen in den neuen 100 Juche-Jahren an.

»Jeder war davon tief gerührt, und die Tränen wollten nicht zu fließen aufhören«»Jeder war davon tief gerührt, und die Tränen wollten nicht zu fließen aufhören«Wir dokumentieren nachstehend unredigiert einen Artikel aus der deutschsprachigen Ausgabe des staatlichen nordkoreanischen Internetportals Naenara.

Dem Volk, das durch die nationale Staatstrauer umherzappelte, wird die Liebe des großen Vaters unverändert zuteil.

Ab Vormittag des 23. Dezember 2011 begannen, die Fische, die von der Liebe zum Volk zeugen, der hauptstädtischen Bevölkerung zu verteilen.

Der Führer Kim Jong Il gab sich zu seinen Lebzeiten bei seiner ständigen Vor-Ort-Anleitung der Fischereibasen am Ost- und Westmeer und der Handels- und Dienstleistungsbasen sowie der dafür zuständigen Einheiten große Mühe, um die Bevölkerung mit frischen Fischen zu versorgen.

Kim Jong IlKim Jong IlWir dokumentieren nachstehend die offizielle Erklärung der nordkoreanischen Regierung zum Tod von Kim Jong Il in der vom staatlichen Internetportal Naenara verbreiteten Übersetzung.

Das Zentralkomitee und die Zentrale Militärkommission der Partei der Arbeit Koreas, das Verteidigungskomitee, das Präsidium der Obersten Volksversammlung und das Kabinett der DVR Korea geben in tiefster Trauer bekannt, dass der große Führer Genosse Kim Jong Il, Generalsekretär der Partei der Arbeit Koreas, Vorsitzender des Verteidigungskomitees der DVRK und Oberster Befehlshaber der Koreanischen Volksarmee, am 17. Dezember Juche 100 (2011) um 8.30 Uhr auf dem Weg zur Vor-Ort-Anleitung an einer akuten Krankheit gestorben ist.

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