Freitag, 20. April 2018
Solidaritätsanzeige

Propagandavideo des nordkoreanischen Fernsehens. Screenshot: YoutubePropagandavideo des nordkoreanischen Fernsehens. Screenshot: YoutubeDas offizielle nordkoreanische Internetportal »Naenara« verbreitete heute die Nachricht über den Start eines Satelliten vom Typ »Kwangmyongsong«. Der Raketenstart wurde von China, Südkorea, den USA und anderen Regierungen verurteilt.

In dem Artikel auf Naenara heißt es: »Die Staatliche Verwaltung für Weltraumerschließung der DVR Korea (NADA) gab am 7. Februar 2016 die Meldung bekannt, nach dem Fünfjahresplan (2016) für die Weltraumerschließung den neu geforschten und entwickelten Erdbeobachtungssatelliten ›Kwangmyongsong 4‹ völlig erfolgreich in seine Umlaufbahn gebracht zu haben.

Wir dokumentieren nachstehend in der vom Internetportal Naenara besorgten deutschsprachigen Übersetzung die offizielle Erklärung der Regierung der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK) zum Test einer Wasserstoffbombe:

Die ganze Armee und das gesamte Volk im Lande unterstützen von ganzem Herzen den kämpferischen Aufruf der PdAK und erheben sich tatkräftig zum Generalangriff dafür, den endgültigen Sieg der koreanischen revolutionären Sache näherzurücken, und machen große Fortschritte, indem sie von Tag zu Tag glänzende Wunder- und Großtaten vollbringen. In dieser bewegenden Zeit geschah ein großes Ereignis, das in die Annalen der 5000-jährigen Geschichte der Nation glänzend eingehen wird, und erschüttert die ganze Welt.

IPPNWLaut der Wiener Organisation für den Atomteststoppvertrag CTBTO fand heute um 1:30 UTC (2:30 MEZ) ein ungewöhnliches seismisches Ereignis in Nordkorea statt, bei dem es sich vermutlich um einen Atomtest handle. Nordkorea behauptet, erfolgreich eine Wasserstoffbombe getestet zu haben. Die Ärzteorganisation IPPNW verurteilt den Atomtest als Verstoß gegen die universell akzeptierten Normen eines umfassenden Verbots von Nuklearwaffenversuchen, zu dem sich bisher 183 Länder vertraglich verpflichten. Jeglicher Atomtest bedeute eine schwere radioaktive Belastung für die Umwelt und eine Gefährdung des Weltfriedens, so die IPPNW.

KCTU-Chef Han Sang Gyun. Foto: KCTU / FacebookKCTU-Chef Han Sang Gyun. Foto: KCTU / FacebookEinem Bericht der einzigen konzernunabhängigen südkoreanischen Zeitung »Hankyoreh« zufolge hat die rechtskonservative Präsidentin des ostasiatischen Landes dem inhaftierten Gewerkschaftspräsidenten Han Sang Gyun eine Neujahrskarte geschickt, in dem sie ihm zynisch »viel Glück und Erfolg« wünscht.

Der Vorsitzende des erst 1999 legalisierten zweitgrößten Gewerkschaftsdachverbandes KCTU wurde am 10. Dezember von der südkoreanischen Polizei wegen des Vorwurfs festgenommen, zu »gewalttätigen Manifestationen« gegen die Regierung angestiftet zu haben.

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Aus Anlass des 70. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Koreas veranstaltete Nordkorea am heutigen Samstag in Pjongjang eine große Militärparade.

Präsident Xi Jinping. Screenshot: CCTVPräsident Xi Jinping. Screenshot: CCTVLiebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, verehrte Staatsoberhäupter, Regierungschefs und Vertreter internationaler Organisationen, verehrte Gäste, alle Kommandeure und Soldaten bei der Parade, Meine Damen und Herren, liebe Genossen und Freunde:

Heute ist ein Tag, der in ewiger Erinnerung aller Völker der Welt bleiben soll. Heute vor 70 Jahren hat das chinesische Volk durch 14-jährigen harten und blutigen Kampf den großen Sieg im Widerstandskrieg gegen die japanische Aggression errungen und den vollkommenen Sieg über den weltweit antifaschistischen Krieg erklärt. Der Sonnenschein des Friedens hat die Welt wieder erhellt.

Militärparade in Peking. Screenshot: CCTVMilitärparade in Peking. Screenshot: CCTVMit einer großen Militärparade in Beijing hat die Volksrepublik am heutigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und über den internationalen Faschismus gefeiert. Staatspräsident Xi Jinping nutzte seine Ansprache zum Auftakt des Aufmarsches für die Ankündigung, dass China die Stärke seiner Truppen um 300.000 reduzieren werde. Das wäre die vierte große Truppenreduzierung der Volksbefreiungsarmee seit Beginn der chinesischen Reform- und Öffnungspolitik in den 80er Jahren. Nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua werden nach der erneuten Kürzung noch rund zwei Millionen Soldaten Dienst in der Volksbefreiungsarmee leisten. Das ist weniger als die Hälfte der Truppenstärke 1985.

Tag des SiegesTag des SiegesMit einer großen Militärparade begeht die Volksrepublik China am morgigen Donnerstag den 70. Jahrestag des Sieges über die japanische Aggression und den internationalen Faschismus. Hochrangige Delegationen aus 49 Ländern haben ihre Teilnahme an den Feierlichkeiten angekündigt, unter ihnen der russische Präsident Wladimir Putin und 29 weitere Staatschefs. Zudem werden an der Parade rund 1.000 Soldaten und Offiziere aus 17 Ländern an der Parade teilnehmen.

Die erstmals in dieser Weise aus Anlass des Jahrestages des Sieges durchgeführte Militärparade soll dazu dienen, den Geistes des Widerstandskriegs als Mittel zur Stärkung des Selbstvertrauens und als Symbol der Entschlossenheit Chinas dienen, mit der internationalen Gemeinschaft für Weltfrieden einzutreten. Erstmals in der Geschichte der Volksrepublik China beteiligen sich Kriegsveteranen der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) und der Guomindang-Partei (GMD) gemeinsam an einer Militärparade.

70. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkswiderstandes gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen Krieg70. Jahrestag des Sieges des chinesischen Volkswiderstandes gegen die japanische Aggression und im weltweiten antifaschistischen KriegAn der großen Militärparade am 3. September in Beijing (Peking), die aus Anlass des 70. Jahrestages der Kapitulation der japanischen Besatzungstruppen und damit des Endes des Zweiten Weltkrieges in Asien in der chinesischen Hauptstadt stattfinden, haben nach Informationen des Internetportals china.org.cn auch Vertreter Taiwans ihre Teilnahme zugesagt. Die Sprecherin des Büros für Taiwan-Angelegenheiten, Fan Liqing, bestätigte am Freitag die Anwesenheit von mehreren Vertretern von der abtrünnigen Insel.

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