Dienstag, 23. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

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Aus Anlass des 70. Jahrestages der Gründung der Partei der Arbeit Koreas veranstaltete Nordkorea am heutigen Samstag in Pjongjang eine große Militärparade.

Auf der koreanischen Halbinsel spitzt sich die Lage an der Grenze zwischen Nord und Süd zu. Die Führung in Pyongyang versetzte am Freitag ihre Truppen in Gefechtsbereitschaft. Wir dokumentieren zu diesem Thema nachstehend den Bericht des offiziellen nordkoreanischen Internetportals Naenaera:

In jüngster Zeit erreicht die Lage des Landes infolge der ununterbrochenen politisch-militärischen Provokationen der US-Imperialisten und südkoreanischen Marionetten gegen unsere Republik den Rand des Krieges.

Die Bande der südkoreanischen Militärbehörde benutzt den fraglichen Zwischenfall „Minenexplosion“, der am 4. August auf der entmilitarisierten Zone an der westlichen Frontlinie geschehen ist, als Vorwand und setzt die auf Psychokrieg gegen Norden gezielten Sendungen Tag und Nacht fort. Sie hetzt sogar die bösartigen reaktionären Organisationen dazu auf, Aktionen für Verteilung der Flugblätter gegen Norden durchzuführen. Diese Aktionen gelangen auch an ihre äußerste Grenze, sodass sie nicht mehr im Stich gelassen werden können.

Wir dokumentieren nachstehend eine Erklärung der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) aus Anlass des 70. Jahrestages der Befreiung Koreas von der japanischen Besatzung 1945:

Sehr geehrter Genosse Kim Jong Un,
Sehr geehrte Genossinnen und Genossen,

vor 70 Jahren befreite die heldenhaft kämpfende Koreanische Revolutionäre Volksarmee im Bündnis mit der Roten Armee der Sowjetunion das vom japanischen Imperialismus geknechtete Korea. Dieser Tag des triumphalen Einzuges der KRVA unter der weisen Führung des Genossen Kim Il Sung ist ein wichtiger Festtag sowohl im ganzen Korea vom Paektusan bis zum Hallasan als auch auf der ganzen Welt. Der heroische und siegreiche antijapanische bewaffnete Kampf des ganzen koreanischen Volkes bleibt den fortschrittlichen Menschen überall auf ewig im Gedächtnis.

Wir dokumentieren die Neujahrsansprache des nordkoreanischen Staats- und Parteichefs Kim Jong Un, wie sie vom Nachrichtenportal Naenara verbreitet wurde:

Liebe Genossen!
Liebe Offiziere und Soldaten der Volksarmee, liebes ganzes Volk, liebe Landsleute und Brüder!

Wir haben das Jahr 2013, das deutliche Spuren auf dem heiligen Vormarschweg der koreanischen Revolution zurückließ, beendet und schreiten voller Überzeugung von der Zukunft und voller revolutionärem Stolz in das neue Jahr 2014.

Pyongyang, 20. Dezember (KCNA). Der Premierminister der DPRK Pak Pong Ju übersandte am Mittwoch Angela Merkel Glückwünsche zu ihrer Wiedereinsetzung in die Kanzlerschaft der Bundesrepublik Deutschland.

Die Botschaft wünschte der Kanzlerin grösseren Erfolg bei der Arbeit für das Wohl des Landes und drückte die Erwartung und den Glauben daran aus, dass die Beziehungen zwischen den beiden Ländern sich in Übereinstimmung mit dem Wunsch und den Interessen der beiden Völker vorteilhaft entwickeln werden.

IPPNWIPPNWDie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete internationale Ärzteorganisation IPPNW appelliert an Nordkorea, Südkorea und die USA, weitere Provokationen und gefährliche Machtdarbietungen zu unterlassen und ruft zu diplomatischen Verhandlungen auf. »Unabhängig von den Gründen für die gegenwärtige Eskalation der Spannungen können die jüngsten Präsentationen atomarer Macht durch Nordkorea und die USA im Namen ihrer südkoreanischen Verbündeten nur zwei Ergebnisse zur Folge haben: entweder treten beide Seiten einen Schritt zurück vom Abgrund oder die Abschreckung versagt und Millionen von Menschen erleiden das Schicksal von Hiroshima und Nagasaki«, heißt es in dem Offenen Brief an die Präsidenten Kim, Lee und Obama.

Wolfgang GehrckeWolfgang GehrckeDie Linkspartei hat die Bundesregierung aufgefordert, die diplomatische Vertretung der Bundesrepublik in Pyongyang trotz der Warnungen der nordkoreanischen Regierung nicht zu schließen. Wolfgang Gehrcke, Vorstandsmitglied der Partei, rief dazu auf, statt dessen die diplomatischen Kanäle offenzuhalten.

Es gebe keinen Anlass, die Drohungen aus Nordkorea auf die leichte Schulter zu nehmen, so Gehrcke. »So absurd die Bilder des nordkoreanischen Führers Kim Jong Un auch erscheinen, wenn er Ziele für die Armee festlegt, so steht jedoch ein hoch bewaffnetes Land mit einer großen Armee und modernen Waffen, inklusive der Möglichkeit atomare Waffen einzusetzen, dahinter«.

Fidel Castro und Kim Il Sung 1986 in PyongyangFidel Castro und Kim Il Sung 1986 in PyongyangIn einer neuen »Reflexion« hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro die Regierungen der Demokratischen Volksrepublik Korea und der USA aufgerufen, einen Atomkrieg auf der koreanischen Halbinsel zu verhindern. An die DVRK gerichtet erklärte Castro: »Es wäre nicht gerecht, zu vergessen, dass ein solcher Krieg in besonderer Weise mehr als 70 Prozent der Bevölkerung des Planeten in Mitleidenschaft ziehen würde.« Ein Krieg würde von der koreanischen Bevölkerung riesige Opfer verlangen, ohne dass irgendjemand daraus einen Nutzen ziehen könnte, so Fidel Castro weiter.

Wir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung den Wortlaut dieser Reflexion, die heute vom kubanischen Internetportal Cubadebate veröffentlicht wurde.

Grafik auf der Homepage des Auslandssenders »Stimme Koreas«Grafik auf der Homepage des Auslandssenders »Stimme Koreas«Der nordkoreanische Staats- und Parteichef Kim Jong Un hat die Truppen der Demokratischen Volksrepublik offenbar in einem geheimen Befehl angewiesen, an der Grenze zu Südkorea nicht als erste das Feuer zu eröffnen. Dadurch solle verhindert werden, Seoul und Washington einen Vorwand für einen Schlag gegen Pyongyang zu liefern, berichtet der Moskauer Fernsehsender »Russia Today« unter Berufung auf einen Sender im chinesischen Shanghai. »Der große Führer Nordkoreas, Kim Jong Un, hat den Truppen in der ersten Linie einen geheimen Befehl erteilt, unter keinen Umständen als erste das Feuer zu eröffnen, damit Südkorea und die USA keinen Vorwand für einen Vergeltungsschlag haben«, heißt es demnach in dem chinesischen Sender. Zuvor hatte Kim Jong Un offenbar mit einer Reihe von Besuchen die Truppen an der Grenzlinie inspiziert.

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