Freitag, 21. Juli 2017
Solidaritätsanzeige

Aufstand in KirgistanDer offenbar gelungene Sturz der kirgisischen Regierung hat nach neuen offiziellen Angaben mindestens 75 Menschenleben gefordert, rund 1000 Menschen wurden verletzt. Das teilte das kasachische Gesundheitsministerium mit. Oppositionsvertreter hatten zuvor von mehr als 100 Getöteten gesprochen. Nach Massendemonstrationen und gewaltsamen Ausschreitungen, bei denen Soldaten in die Menschenmenge feuerten, war der kirgisiche Staatschef Kurmanbek Bakijew gestürzt worden. Die frühere Außenministerin Rosa Otunbajewa setzte sich am Donnerstag an die Spitze einer neuen »Regierung des Volkes«. Agenturberichten zufolge wurde die Residenz des geflüchteten Präsidenten geplündert. Zahlreiche Menschen durchsuchten das Haus nach Wertgegenständen und trugen Bücher, Heizkörper und Pflanzen aus dem Gebäude. »Guckt euch an, wie die Bakijews gelebt haben", rief ein empörter Demonstrant. »Guckt euch die Diamanten an,  während die Leute nicht genug zum Leben haben.«

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