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Kategorie: Indien

Junge Aktivistin der CPI(M)Indiens Kommunisten haben den Angriff maoistischer Rebellen am Samstag im indischen Chhattisgarh scharf verurteilt. Die Attacke zielte auf einen Autokonvoi von Anhängern der Kongresspartei, die auf dem Rückweg von einer Kundgebung ihrer Organisation waren. Medienberichten zufolge wurden bei dem Angriff, für den Medienberichten zufolge die CPI-Maoist verantwortlich sein soll, mindestens 28 Menschen getötet.

 

Die Kommunistische Partei Indiens (CPI) verurteilte in einem am Montag veröffentlichten Kommuniqué den Angriff und sprach den Hinterbliebenen der Getöteten sowie den mehr als 30 Verletzten ihr Mitgefühl aus. »Die CPI hat Terror und Gewalt gegen politische Gegner immer abgelehnt«, unterstreicht die Partei in ihrer Stellungnahme. Zugleich erinnert die Partei daran, dass einer der getöteten Kongress-Führer zu den Gründern der militant-antikommunistischen Gruppierung »Salwa Judum« gehört habe, deren Ziel es sei, die verschiedenen Volksgruppen gegeneinander aufzuhetzen. »Das aber gibt den Maoisten nicht das Recht, zu Gewalt und Terror zu greifen«, unterstreicht die CPI.

Bereits am Sonntag hatte die KP Indiens (Marxistisch) (CPI-M) ebenfalls den »barbarischen Angriff« verurteilt: »Dies ist das letzte und erschreckenste Beispiel für die von den Maoisten praktizierte Gewalt- und Terrorpolitik gegen ihre politischen Opponenten.« Zugleich kritisiert die CPI-M die von der rechten Hindupartei BJP geführte Regionalregierung von Chhattisgarh. Diese lasse die Ermordung unschuldiger Einwohner zu, wie dies in der vergangenen Woche unter dem Vorwand des Kampfes gegen die Maoisten geschehen sei. Zugleich scheitere die Regierung daran, demokratische Aktivitäten zu beschützen.

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