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Kategorie: Indien
Während der XIV. Dalai Lama in den westlichen Medien als „Gott zum Anfassen“ (Spiegel) gefeiert wird, ist seit dem Frühjahr am höchsten Gericht seines Gastlandes Indien ein Verfahren gegen ihn wegen Menschenrechtsverletzungen und Behinderung der freien Religionsausübung anhängig. Kläger ist die so genannte Dorje-Shugden-Society, eine Gruppierung tibetischer Mönche, die den Schutzgott Dorje Shugden verehrt.
Am 5. Mai gaben die Dorje Shugden-Anhänger in einer Presserklärung bekannt, dass sie weltweit und insbesondere auch bei dem Deutschland-Besuch des XIV. Dalai Lama vom 16. bis zum 19. Mai gegen ihn demonstrieren werden. Überall, wo der Dalai Lama bei seiner Deutschlandtournee auftritt, stoßen die Besucher an den Veranstaltungsorten deshalb auf eine Gruppe von ca. 300 bis 400 Demonstranten, die auf ihren Schildern Slogans hochhalten wie: „Dalai Lama gib Religionsfreiheit“, „Dalai Lama, hör auf zu lügen“ „Your Smiles Charm, Your Actions Harm“ („Dein Lächeln charmiert, Deine Handlungen bringen Schaden“).

Die Anklagepunkte gegen den tibetischen Religionsführer lauten: Unterdrückung religiöser Minderheiten, Verletzung des Rechts auf freie Meinungsäußerung, Inquisition, anti-demokratische Machenschaften, Denunziationen, Heuchelei, Doppelmoral.

Quelle: trimondi.de / RedGlobe

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