Der japanische Premierminister Shinzō Abe gab am vergangenen Freitag seinen Rücktritt bekannt. Er war von 2006 bis 2007 und abermals seit 2012 Regierungschef in Tokio für die Liberaldemokratische Partei. Diese kann als Schwesterpartei der ÖVP oder von CDU/CSU gesehen werden, Abe selbst gilt als Vertreter des äußerst rechtskonservativen, nationalistischen, aber auch radikalkapitalistischen Flügels.

In den 65 Jahren seit ihrer Gründung 1955 führte die LDP während 60 Jahren die Regierung. Das wird sich auch jetzt nicht ändern, wenngleich der längstdienende Premier der Geschichte Japans nun sein Amt aufgeben muss, da ihn eine chronische Darmentzündung dazu zwingt.

Endpunkt einer konservativen Politikerdynastie

Mit dem Rücktritt des...

firDie FIR erinnert an eine der schlimmsten Kriegseinsätze zu Lasten der Zivilbevölkerung des Zweiten Weltkrieges. Am 6. August 1945 wurde die japanische Stadt Hiroshima und am 9. August die Stadt Nagasaki durch atomare Waffen weitgehend zerstört, insgesamt starben durch den Bombenabwurf und in den ersten Monaten danach als direkte Folge der atomaren Strahlung etwa 250.000 Menschen. Bis heute haben...

Es ist nicht wirklich überraschend, daß sich ein Papst für die Erhaltung des Lebens ausspricht, und gegen den Krieg und die Waffen, die dazu genutzt werden können – zumindest in unserer modernen Zeit. Überraschend und sehr zu begrüßen ist es jedoch, wenn das Oberhaupt der katholischen Kirche extra nach Hiroshima und Nagasaki reist, um am Ort der gewaltigen Kriegsverbrechen der USA einen Appell...

Heute jährt sich zum 74. Mal ein Kriegsverbrechen, das immer noch ungesühnt ist, und das eine neue Ära in der Waffentechnik begründete: die Zerstörung von Hiroshima durch eine Atombombe der USA. Durch die Forschungsarbeit einer Gruppe von Wissenschaftlern, die zumeist politische Immigranten waren und die sich und ihr Wissen in den Dienst der USA gestellt hatten, war es gelungen, einen Atomkern zu...

Als die USA vor 73 Jahren die Atombombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki abwarfen, hatte dies vor allem den Zweck, der Welt zu demonstrieren, welche Monsterwaffe für den Massenmord man entwickelt hatte. Bis heute leiden die Menschen in Japan noch immer an den Folgen. Die US-Regierung demonstrierte damit auch, dass es kein Verbrechen gibt, vor dem der...

„Vertreter der Europäischen Union haben den umfassendsten Freihandelsvertrag ihrer Geschichte unterzeichnet – ohne dass die Folgen dieses Abkommens angemessen in den Parlamenten beraten wurden. Auch die Bundesregierung hat sich auf europäischer Ebene nicht dafür eingesetzt, dass der Bundestag die Zeit erhält, sich angemessen mit den drohenden Folgen für den...

ippnwSechs Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit deren verheerenden Folgen. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des sechsten Jahrestages hin. Die havarierten Atomreaktoren des AKW Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der Reaktorkerne wurden kürzlich so hohe Strahlenwerte gemessen, dass ein...

Weltbund der demokratischen JugendAm gestrigen Donnerstag wurde weltweit an den 70. Jahrestag des Atombombenabwurf der USA auf die japanische Stadt Hiroshima erinnert. Drei Tage später bombardierten die USA die Stadt Nagasaki. Der Weltbund der demokratischen Jugend (WBDJ), der in diesem Jahr sein 70-jähriges Bestehen feiert, hat in einer Erklärung aus diesem Anlass die Jugend der Welt aufgerufen, sich weiter...

Für eine Welt ohne AtomwaffenEs ist immer noch eine der am besten gepflegten Lügen der bürgerlichen Geschichtsschreibung, daß die Abwürfe von Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki ein entscheidender Faktor für die kurz darauf erfolgte Kapitulation des japanischen Kaiserreiches und damit für das Ende des Zweiten Weltkrieges in Asien gewesen seien. Zwar hatten der Präsident...