Dienstag, 16. Oktober 2018
Solidaritätsanzeige

New York - An einem Tag mit kaltem Dauerregen im Big Apple suchte der Präsident des Staats- und des Ministerrats Kubas, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, die Ständige Vertretung Vietnams bei den Vereinten Nationen auf, um im Namen des Volkes und der Regierung der Insel sein Beileid zum Tod des Präsidenten dieses Bruderlandes, Tran Dai Quang, auszusprechen.

Essen, 22. September 2018

Geehrte Genossinnen und Genossen,

wir teilen die Trauer der Familie, der Regierung und des ganzen vietnamesischen Volkes anlässlich des Todes des Staatspräsidenten Tran Dai Quang. Die Kommunistische Partei Vietnams als leitende Kraft im Land und die Sozialistische Republik Vietnams als Staatswesen selbst verlieren einen ihrer wichtigsten Führer und einen großartigen Internationalisten.

VOV VietnamNach Angaben der Gesundheitskommission für Mitglieder des ZK ist der vietnamesische Staatspräsident Tran Dai Quang am Freitag um 10 Uhr im Militärkrankenhaus 108 in Hanoi verstorben. Tran Dai Quang wurde 1956 geboren. Er erlag trotz intensiven Behandlungen der vietnamesischen und ausländischen Ärzte seiner schweren Krankheit.

Bei seiner Ankunft aus China am frühen Montagmorgen betonte der Präsident Venezuelas Nicolás Maduro, dass der Plan für den Wirtschaftsaufschwung, den sein Land begonnen hat, auf die Unterstützung Chinas zählen könne.

Maduro bezeichnete seine Rundreise als einen großen Erfolg. Der Besuch in China begann am vergangenen Mittwoch und während seines Aufenthalts wurden 28 Handelsabkommen unter anderem in den Bereichen Erdöl, Energie, Bildung, Kultur und Bergbau paraphiert.

Der Erste Vizepräsident Kubas, Salvador Valdés Mesa, wurde am Donnerstag vom Generalsekretär der Kommunistischen Partei Vietnams, Nguyen Phu Trong, im Rahmen seines Besuches in Hanoi aus Anlass des 45. Jahrestages des ersten Besuchs Fidels empfangen.

Von Erik Höhne

Der Kurs der Kommunistischen Partei Chinas unter der Führung von Xi Jinping ist allgemein bekannt als „Sozialismus chinesischer Prägung“, häufig verbunden mit dem Begriff der „sozialistischen Marktwirtschaft“. Hierbei geht es darum, Innovations- und Fortschrittsimpulse für die chinesische Ökonomie durch die großzügige Zulassung sowohl chinesischer als auch ausländischer privater Unternehmertätigkeit zu gewinnen. An der zentralen, führenden Stellung des Gemeineigentums und einer makroökonomischen Planung wird allerdings festgehalten. Die Erfolge dieser Orientierung können sich sehen lassen: Lebten 1990 noch 61 Prozent der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze, so lag die Quote 2016 bei 4 Prozent (Quelle: faz.net).

Anlässlich des am gestrigen Sonntag gefeierten 73. Jahrestages der Unabhängigkeit Vietnams sandte der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel im Namen der Regierung und des kubanischen Volkes eine Botschaft an seinen Amtskollegen Tran Dai Quang.

Aufenthaltsort von tamilisch-indischem Aktivisten unbekannt

Bei seiner Rückreise nach Indien wurde Thirumurugan Ghandi, Sprecher der linken Organisation 17th May (benannt nach dem Jahrestag des Genozids an der tamilischen Bevölkerungsgruppe auf Sri Lanka 2009) am neunten August noch auf dem Flughafengelände verhaftet. Zuvor hatte Ghandi verschiedene linke Parteien, NGOs und eine Sitzung des UNHCR in Europa besucht, um über das Massaker an der protestierenden Bevölkerung von Thoothukudi zu berichten. Während einer Großdemonstration gegen das gesundheitsschädliche Kupferaufbereitungswerk Sterlite am 24. Mai waren laut Regierungsangaben 13 Menschen erschossen worden. Zahlreiche weitere Menschen erlitten laut Medienberichten Schussverletzungen, mehrere hundert Menschen wurden festgenommen.

ChinaDer US-Präsident als imperialistischer Sachwalter schäumt vor Zorn: Die Volksrepublik China widersteht nicht nur den unilateralen Zoll-Erhöhungen, sondern antwortet mit gleicher Münze in gleicher Höhe und verfolgt ihren Weg weiter, bis 2021 die Armut im Lande zu besiegen. In der nächsten Stufe der Eskalationsspirale versuchte Donald Trump mit angedrohten »Schutz«-Zöllen bei Automobilen etc. die EU hinter sich zu scharen und gegen Richtung China zu positionieren. Und die EU hilft willfährig mit dem Sojabohnen-Deal die Proteste der US-Farmer abzufedern und schlägt eine »Reform« der Welthandelsorganisation WTO vor, wie die »Frankfurter Allgemeine« am 24. Juli titelte.

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