Sonntag, 25. Juni 2017
Solidaritätsanzeige

Eine Gruppe von Unbekannten hat am 5. August in Bamako die Vertretung der Fluggesellschaft UTair unter Einsatz von Schusswaffen und Granaten angegriffen. Nur durch Zufall wurden weder russische Staatsbürger noch Einheimische verletzt. Moskau verurteilt entschlossen diese Aktion, die auf die Einschüchterung der in Mali friedlich lebenden Ausländer gerichtet ist.

Weltsozialforum in Tunis. Foto: CISDE / flickr.com  (CC BY 2.0)

Mit einer Demonstration durch die Innenstadt von Tunis ist am Samstag das 12. Weltsozialforum beendet worden. Vier Tage lang hatten nahezu 50.000 Menschen aus 121 Ländern in mehr als 1000 Seminaren, Workshops und Konferenzen Erfahrungen in ihrem Widerstand gegen die neoliberale Weltordnung ausgetauscht und Alternativen diskutiert.

Heike Hänsel in Tunis. Foto: LinksfraktionDer Auftakt des 12. Weltsozialforums (WSF) in Tunis steht deutlich unter dem Eindruck des Terroranschlages vergangene Woche, bei dem 20 Menschen getötet wurden. So begann das Weltsozialforum mit einem Solidaritätsmarsch für die Opfer, die Route führte uns bis zum Ort des Anschlages, dem Nationalmuseum von Bardo. Mehrere tausend Teilnehmerinnen und Teilnehmer drückten ihre Anteilnahme aus und forderten ein Ende der Gewalt, aber natürlich auch eine Ende von Unterdrückung, sozialem Ausschluss und dem weltweit herrschenden neoliberalen Regime. Umstritten war innerhalb des Koordinierungskomitees bis zum Schluss, ob man sich die allgemeine Parole „gegen Terrorismus“ aneignen sollte. Immerhin laufe die Bewegung damit Gefahr, den weltweit von den USA ausgerufenen „War on Terror“ zu legitimieren.

Burkina Faso Parliament Burns by The Speaker, on Flickr (CC BY 2.0) Burkina Faso Parliament Burns by The Speaker, on Flickr (CC BY 2.0) Wir dokumentieren nachstehend eine Erklärung des internationalen Netzwerks »Gerechtigkeit für Thomas Sankara, Gerechtigkeit für Afrika«

Der Volksaufstand hat das dekadente Regime von Blaise Compaoré hinweggefegt. Der 30. und 31. Oktober 2014 sind in die Geschichte eines mutigen, reifen und würdigen Volkes eingegangen, und darüber hinaus in die Geschichte Afrikas und der ganzen Welt. 27 Jahre Herrschaft dieses blutigen Megalomanen, das reicht!

Foto: Pan American Health Organization-PAHO /   World Health Organization-WHO, on FlickrFoto: Pan American Health Organization-PAHO / World Health Organization-WHO, on FlickrDie Ebola-Epidemie in Westafrika ist außer Kontrolle geraten. Wie die Weltgesundheitsorganisation WHO am Freitag mitteilte, sind bislang mindestens 2400 Menschen an den Folgen der Krankheit gestorben, die wirkliche Zahl dürfte weit höher liegen. Trotzdem sind in den besonders betroffenen Ländern im Westen des Kontinents bislang lediglich 170 ausländische Ärzte und Pflegekräfte im Einsatz. Das wird sich nun ändern: Kuba entsendet 165 Mediziner zur Katastrophenhilfe nach Westafrika. Die Brigade aus 62 Ärzten sowie 103 Pflegern und Schwestern wird ab Anfang Oktober für zunächst sechs Monate vor allem in Sierra Leone im Einsatz sein, teilten WHO-Generaldirektorin Margaret Chan und der kubanische Gesundheitsminister Roberto Morales am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz in London mit.

Südafrikanische Kommunistische ParteiSüdafrikanische Kommunistische ParteiAm Mittwoch, 7. Mai, haben Millionen Menschen, in der überwiegenden Mehrheit Arbeiter und Arme, an den fünften freien Wahlen unseres Landes teilgenommen. Nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen ist klar, dass der ANC erneut eine überzeugende Mehrheit erreicht hat. Das ist nach 20 Jahren an der Macht und inmitten der globalen kapitalistischen Krise, von der auch unser Land betroffen ist, ein bedeutender Erfolg. Dieser Sieg unterstreicht das Vertrauen in den ANC und seine Alliierten, vor allem vonseiten der Arbeiter und der Armen. Dieses Vertrauen bedeutet auch Verantwortung für ein Vorwärtsschreiten.

Wir rufen die Jugend Europas auf, für den Austritt ihrer Länder aus den Wolfsrudel-Bündnissen der EU und der NATO zu kämpfenWir rufen die Jugend Europas auf, für den Austritt ihrer Länder aus den Wolfsrudel-Bündnissen der EU und der NATO zu kämpfenWir dokumentieren eine von 15 europäischen Jugendverbänden unterzeichnete Erklärung zur Intervention der EU in der Zentralafrikanischen Republik:

Die kommunistischen Jugendorganisationen, die die folgende Erklärung unterzeichnen, verurteilen entschieden die militärische Intervention der EU in der Zentralafrikanischen Republik, die mit dem Einsatz französischer Truppen begonnen hat und jetzt nach der Zustimmung durch den Außenministerrat der EU in der Nutzung von EU-Militärstützpunkten und militärischer Infrastruktur in Griechenland gipfelt.

Präsident Jacob Zuma,
Familienangehörige von Nelson Mandela,
hohe Würdenträger,
Brudervolk von Südafrika,

heute ehren wir tief bewegt Nelson Mandela, der als höchstes Symbol der Würde und der nie aufgebenden Aufopferung für den revolutionären Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit, als ein Prophet der Einheit, der Versöhnung und des Friedens anerkannt wird.

Zusammen mit seinen Genossen führte er sein Volk im Kampf gegen die Apartheid und um die Wege zu einem vereinten neuen Afrika ohne Rassismus zu öffnen, zu  Gleichheit und Wohlstand für all seine Kinder, um die Folgen des Kolonialismus, der Sklaverei und der Rassentrenung zu überwinden.

Kubas Präsident Raúl Castro:


Deutsche Übersetzung der Rede: Hier klicken
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