Samstag, 23. September 2017
Solidaritätsanzeige

Kubas Präsident Raúl Castro:


Deutsche Übersetzung der Rede: Hier klicken

Südafrikanische Kommunistische ParteiSüdafrikanische Kommunistische ParteiWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der Südafrikanischen Kommunistischen Partei (SACP) zum Tod von Nelson Mandela. Wie auch der ANC in seinem Nachruf bestätigt die SACP in ihrem Kommuniqué erstmals offiziell, dass Mandela bis zu seiner Verhaftung 1962 der Kommunistischen Partei und deren Zentralkomitee angehört hat.

In der vergangenen Nacht haben die Millionen des Volkes von Südafrika, die in ihrer Mehrheit zur Arbeiterklasse und zu den Armen gehören, und die Milliarden übrigen Menschen der Welt einen wirklichen Revolutionär verloren, Präsident  Nelson Rolihlahla Mandela, Tata Madiba.

Nelson MandelaNelson MandelaNach der Meldung über den Tod des südafrikanischen Freiheitskämpfers und früheren Guerrilleros Nelson Mandela werden in den hiesigen Medien schwülstige Nachrufe der Kanzlerin der BRD Merkel, des Präsidenten der USA Obama, des britischen Premierministers Cameron u.a. verbreitet. Ausgerechnet also die Vertreter jener Staaten, die das mörderische Apartheidregime und all seine Verbrechen bis zum Schluss aktiv stützten und materiell sowie personell förderten und den ANC unter Führung Nelson Mandelas als »terroristisch« denunzierten, vergießen nun Krokodilstränen - wie widerlich!

Nelson MandelaNelson MandelaWie heute offiziell bestätigt wurde, ist Südafrikas früherer Präsident Nelson Mandela am heutigen Donnerstag, 5. Dezember 2013, im Alter von 95 Jahren verstorben. Staatschef Jacob Zuma erklärte in Pretoria, Mandela sei um 20.50 Uhr Ortszeit in seinem Haus in Houghton im Kreis seiner Familie entschlafen. Er kündigte ein Staatsbegräbnis an, auf allen öffentlichen Gebäuden soll ab dem morgigen Freitag bis zur Beendigung der Beisetzung halbmast geflaggt werden. Zuma rief alle Südafrikaner auf, die Werte hochzuhalten, »für die Madiba gekämpft hat«.

LibyenLibyenDer Moskauer Rundfunksender Stimme Russlands berichtet ausführlich über die erneute Eskalation der Situation in Libyen. Im Kampf um die Öl- und Gasvorräte nehmen demnach rivalisierende Gruppen kaum mehr Rücksicht auf die durch NATO-Bomben an die Macht gekämpfte Regierung in Tripolis. Der Gasexport nach Italien musste bereits unterbrochen werden, berichtet der staatliche Auslandssender und lässt russische Experten zu Wort kommen.

So schrieb die russische Tageszeitung »Kommersant« am Mittwoch, Libyen stehe vor einem »Energie-Kollaps«. Die Situation sei nahezu »revolutionär«, die Gefahr eines faktischen Zerfalls des Landes nehme zu. Im Mittelpunkt des Machtkampfes stünden die strategischen Öl- und Gasvorrätein den Regionen Cyrenaika und Fessan. Diese hätten sich geweigert, die Kontrolle durch die Regierung zu akzeptieren. Warlords vor Ort seien dabei, eigene Armeen aufzustellen.

Kommunistische Partei des SudanKommunistische Partei des SudanIm September hatten sich die Kommunisten des Sudan an die internationale Öffentlichkeit gewandt und um Solidarität gegen die Verhaftung von Mitgliedern ihrer Partei und Gewerkschaftern gebeten (siehe hier). Nun hat ihr Kampf einen ersten Erfolg errungen, über den die sudanesischen Kommunisten in einem Schreiben berichten. Wir dokumentieren nachstehend die vom Newsportal der DKP besorgte Übersetzung:

Dank des Volkskampfes, der Standfestigkeit der Verhafteten und der internationalen Solidarität ist eine grosse Zahl der kürzlich Verhafteten freigelassen worden.

Foto: Filipe Moreira / flickr.comFoto: Filipe Moreira / flickr.comJeder achte Mensch auf der Welt hat nicht ausreichend Nahrungsmittel zur Verfügung, um ein aktives und gesundes Leben führen zu können. Das geht aus dem heute vorgestellten UN-Ernährungsbericht für den Zeitraum 2011 bis 2013 hervor. Etwa 842 Millionen Menschen weltweit leiden der Erhebung zufolge unter Hunger, so die UN-Ernährungsorganisationen. Verglichen mit dem Zeitraum 2010-2012 sei die Zahl der Hungernden um 26 Millionen Menschen gesunken. Grund dafür sei anhaltendes wirtschaftliches Wachstum in Entwicklungsländern, durch die sich die Einkommenssituationen vieler Menschen sowie ihr Zugang zu Nahrungsmitteln verbessert habe. Die große Mehrheit aller Hungernden lebt in Entwicklungsländern, 15,7 Millionen in Industrieländern.

Sudans Kommunisten unter DruckSudans Kommunisten unter DruckGewerkschafter und die Kommunistische Partei sind im Sudan schweren Verfolgungen ausgesetzt.In einer Mail unterrichtete die sudanesische KP auch die deutschen Kommunisten über die Lage. Hier der Text der Nachricht:

Liebe Genossen,

wir wollen euch zur Kenntnis bringen, dass Regierungspräsident Albashir auf einer Pressekonferenz am vergangenen Sonntag neue Massnahmen angekündigt hat, um die Preise für Waren des täglichen Bedarfs zu erhöhen. Dagegen kam es in mehreren Städten zu Massendemonstrationen. In Madni, der zweitgrössten Stadt, kames zu gewaltsamen Zusammenstössen zwischen den Sicherheitskräften und den friedlichen Demonstranten. Infolge des Einsatzes von scharfer Munition durch die Polizei wurde eine Person getötet, über dreissig Menschen wurden verletzt, einige sehr schwer. Das Regime begann mit einer Repressionswelle gegen die Opposition. In unbestätigten Berichten ist von 148 Verhaftungen die Rede.

Jubel über Sturz Mursis in Kairo. Foto:  Zeinab Mohamed / flickr.comJubel über Sturz Mursis in Kairo. Foto: Zeinab Mohamed / flickr.comDie Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat nach der Absetzung des ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi die Sicherheitskräfte und die Armee dazu aufgerufen, die Menschenrechte zu schützen und die Sicherheit aller Ägypter zu gewährleisten. »Die Lage ist äußerst angespannt und es gibt begründete Sorge, dass es zu Repressalien und Racheakten kommt«, sagte Ägypten-Expertin Alexia Knappmann. Die Armee habe bereits verkündet, auf jegliche Gewalt mit Entschlossenheit und Härte zu reagieren. »Das Militär und die Polizei hat sich in der Vergangenheit immer wieder schwerer Menschenrechtsverletzungen wie Folter und der Anwendung exzessiver Gewalt gegen Demonstranten schuldig gemacht.«

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