Samstag, 23. September 2017
Solidaritätsanzeige

Weltbund der Demokratischen JugendWeltbund der Demokratischen JugendDie 17. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen finden vom 13. bis 21. Dezember 2010 in Johannesburg und Soweto statt. Das kündigte der Generalsekretär des Weltbundes der Demokratischen Jugend (WBDJ), Jesús Mora, bei einer Pressekonferenz in der angolanischen Hauptstadt Luanda mit. Südafrika werde ein würdiger Austragungsort sein, denn es sei das Symbol des langen Kampfes gegen die Apartheid und jede Form sozialer Diskriminierung.

Die SDAJ bei den Weltfestspielen 2005 in VenezuelaDie SDAJ bei den Weltfestspielen 2005 in VenezuelaZum ersten Mal in der bewegten Geschichte der Weltfestspiele der Jugend und Studierenden wird ein Festival im südlichen Afrika stattfinden. Der Bundesvorstand der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) begrüßt diese Entscheidung des Weltbundes der Demokratischen Jugend.  »Südafrika ist das Land des Kampfes gegen die Apartheid. Es ist Teil eines Kontinents, der seit jeher durch den Imperialismus ausgebeutet wurde. Dieses Festival ist deshalb eine würdige Fortsetzung der antiimperialistischen Weltfestspielbewegung«, so Björn Schmidt, Bundesvorsitzender der SDAJ.

Weltfestspiele 2005 in VenezuelaWeltfestspiele 2005 in VenezuelaDas erste internationale Vorbereitungstreffen für die 17. Weltfestspiele der Jugend und StudentInnen 2010 in Südafrika findet vom 16. bis 18. April in Caracas (Venezuela) statt. Der Generalsekretär der Kommunistischen Jugend Venezuelas (JCV), Héctor Alejo Rodríguez, sagte bei einer Pressekonferenz, dass Venezuela aus Austragungsort des letzten Festivals die Ehre habe, dieses Treffen auszurichten, bei dem das Banner der Weltfestspiele an die südafrikanische Delegation übergeben werde.

Zine El Abidine Ben AliZine El Abidine Ben AliZum ersten Mal seitdem er vor 22 Jahren bei einem unblutigen Putsch die Herrschaft in Tunesien übernommen hat, ist der Präsident des nordafrikanischen Landes, Zine El Abidine Ben Ali, an der 90-Prozent-Hürde gescheitert. Dem amtlichen Endergebnis der Wahlen vom Sonntag zufolge entfielen auf den 73-jährigen Staatschef 89,62 Prozent der Stimmen. Die letzte Wahl 2004 hatte er noch mit 94 Prozent der Stimmen gewonnen, davor erhielt er nach amtlichen Angaben 99,2 bis 99,7 Prozent der Stimmen. Ein sechstes Mal wird er nach jetzigem Stand nicht antreten können, weil die Verfassung das Alter eines Präsidentschaftskandidaten auf 75 Jahre begrenzt.

Der baldige Start des Kinofilms "Wüstenblume" nach der Autobiografie des somalischen Models Waris Dirie hat die Aufmerksamkeit auf ein wichtiges und innen- wie außenpolitisch schwieriges Thema gelenkt: weibliche Genitalverstümmelung als schwerwiegende Kinder- und Menschenrechtsverletzung. Die Kinderhilfsorganisationen Plan International, Kindernothilfe, ChildFund Deutschland und World Vision engagieren sich nachdrücklich im Kampf gegen diese menschenverachtende Praktik und werben für gemeinsame Anstrengungen von Regierungen, Hilfsorganisationen und Betroffenen zum nachhaltigen Schutz der Mädchen vor dieser Tradition.
Nach 40 Jahren Diktatur in Gabun (Afrika) stehen nun das erste Mal Wahlen an, um eineN NachfolgerIn für den verstorbenen Präsidenten Omar Bongo zu wählen. Aufmerksame Beobachter befürchten jedoch eine Manipulation der Wahlen durch den Präsidentschaftskandidaten und Sohn des ehemaligen Präsidenten, Ali Bongo. So wurde z.B. die Wahl auf den sehr frühen Termin am 30. August vorgezogen und die Wählerlisten geschlossen, bevor sich Tausende dort eintragen konnten.

Ghislain Tchibinda, ein engagierter, in Ilmenau lebender und studierender Gabunese, hat heute einen Hungerstreik vor der gabunesischen Botschaft in Berlin begonnen, um auf diese Missstände aufmerksam zu machen.

Wir dokumentieren nachstehend die Erklärung Tchibindas zu seiner Aktion.

Am 22. April haben Millionen Menschen unseres Volkes ihre Stimmen in den vierten demokratischen Wahlen unseres Landes abgegeben. Das Ergebnis der Stimmabgabe, soweit bisher bekannt, unterstreicht das große Vertrauen, das unser Volk in den Afrikanischen Nationalkongress (ANC) hat. Der ANC hat alle Arten des Pessimismus überwunden, auch die dauernde negative Medienberichterstattung, und ein erneuertes Mandat erhalten, mit unserem Volk zusammenzuarbeiten, um die südafrikanische Gesellschaft zum Besseren zu verändern.

Einer Meldung der spanischen Agentur EFE zufolge, weiht Mohammed Gaddafi, Sohn des  libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi, am heutigen Donnerstag in Bengasi ein neues Fußballstadion ein. Das wäre uns erstmal keine Meldung wert, aber das Stadion wird den Namen des venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez tragen. Damit soll die »mutige humane Haltung des venezolanischen Präsidenten« gewürdigt werden, insbesondere seine Solidarität mit der palästinensischen Bevölkerung im Gaza-Streifen während der jüngsten Aggression Israels.
Nach einer Absetzung mehrerer Offiziere durch den mauretanischen Präsidenten Sidi Mohamed Ould Cheikh Abdallahi haben sich die Streitkräfte des nordafrikanischen Landes erhoben und einen Staatsstreich durchgeführt. Wie der arabische Nachrichtensender Al-Jazeera meldet, soll der gestürzte Präsident gefangengenommen worden sein, das Gebäude des staatlichen Fernsehens ist von Soldaten umstellt, die Medien des Landes haben den Betrieb eingestellt. Der Sprecher der gestürzten Regierung, Abdullah Mamadouba, bestätigte gegenüber Al-Jazeera: "In Mauretanien findet ein Staatsstreich statt, der von Rebellen organisiert wurde, die vom Präsidenten am Mittwochmorgen abgesetzt worden sind. Das ist ein Putsch gegen die verfassungsmäßige Ordnung Mauretaniens."
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