Montag, 20. November 2017
Solidaritätsanzeige

Südafrikanische Kommunistische ParteiSüdafrikanische Kommunistische ParteiAm Mittwoch, 7. Mai, haben Millionen Menschen, in der überwiegenden Mehrheit Arbeiter und Arme, an den fünften freien Wahlen unseres Landes teilgenommen. Nach Auszählung von über 90 Prozent der Stimmen ist klar, dass der ANC erneut eine überzeugende Mehrheit erreicht hat. Das ist nach 20 Jahren an der Macht und inmitten der globalen kapitalistischen Krise, von der auch unser Land betroffen ist, ein bedeutender Erfolg. Dieser Sieg unterstreicht das Vertrauen in den ANC und seine Alliierten, vor allem vonseiten der Arbeiter und der Armen. Dieses Vertrauen bedeutet auch Verantwortung für ein Vorwärtsschreiten.

Präsident Jacob Zuma,
Familienangehörige von Nelson Mandela,
hohe Würdenträger,
Brudervolk von Südafrika,

heute ehren wir tief bewegt Nelson Mandela, der als höchstes Symbol der Würde und der nie aufgebenden Aufopferung für den revolutionären Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit, als ein Prophet der Einheit, der Versöhnung und des Friedens anerkannt wird.

Zusammen mit seinen Genossen führte er sein Volk im Kampf gegen die Apartheid und um die Wege zu einem vereinten neuen Afrika ohne Rassismus zu öffnen, zu  Gleichheit und Wohlstand für all seine Kinder, um die Folgen des Kolonialismus, der Sklaverei und der Rassentrenung zu überwinden.

Kubas Präsident Raúl Castro:


Deutsche Übersetzung der Rede: Hier klicken

Südafrikanische Kommunistische ParteiSüdafrikanische Kommunistische ParteiWir dokumentieren nachstehend in eigener Übersetzung die Erklärung der Südafrikanischen Kommunistischen Partei (SACP) zum Tod von Nelson Mandela. Wie auch der ANC in seinem Nachruf bestätigt die SACP in ihrem Kommuniqué erstmals offiziell, dass Mandela bis zu seiner Verhaftung 1962 der Kommunistischen Partei und deren Zentralkomitee angehört hat.

In der vergangenen Nacht haben die Millionen des Volkes von Südafrika, die in ihrer Mehrheit zur Arbeiterklasse und zu den Armen gehören, und die Milliarden übrigen Menschen der Welt einen wirklichen Revolutionär verloren, Präsident  Nelson Rolihlahla Mandela, Tata Madiba.

Nelson MandelaNelson MandelaNach der Meldung über den Tod des südafrikanischen Freiheitskämpfers und früheren Guerrilleros Nelson Mandela werden in den hiesigen Medien schwülstige Nachrufe der Kanzlerin der BRD Merkel, des Präsidenten der USA Obama, des britischen Premierministers Cameron u.a. verbreitet. Ausgerechnet also die Vertreter jener Staaten, die das mörderische Apartheidregime und all seine Verbrechen bis zum Schluss aktiv stützten und materiell sowie personell förderten und den ANC unter Führung Nelson Mandelas als »terroristisch« denunzierten, vergießen nun Krokodilstränen - wie widerlich!

Nelson MandelaNelson MandelaWie heute offiziell bestätigt wurde, ist Südafrikas früherer Präsident Nelson Mandela am heutigen Donnerstag, 5. Dezember 2013, im Alter von 95 Jahren verstorben. Staatschef Jacob Zuma erklärte in Pretoria, Mandela sei um 20.50 Uhr Ortszeit in seinem Haus in Houghton im Kreis seiner Familie entschlafen. Er kündigte ein Staatsbegräbnis an, auf allen öffentlichen Gebäuden soll ab dem morgigen Freitag bis zur Beendigung der Beisetzung halbmast geflaggt werden. Zuma rief alle Südafrikaner auf, die Werte hochzuhalten, »für die Madiba gekämpft hat«.

GLBGLBIn einem Schreiben an den Botschafter Südafrikas in Österreich, Xolisa Mfundiso Mabhongo, bringen Oliver Jonischkeit, Bundessekretär der Fraktion Gewerkschaftlicher Linksblock im Österreichischen Gewerkschaftsbund (GLB)  und Didi Zach, Landessprecher der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) Wien ihre tiefe Bestürzung über die  Gewaltexzesse und Massaker an den Streikenden der Platinminen des Unternehmens Lonmin zum Ausdruck.

„Wir sind empört, dass die Unternehmensführung von Lonmin nicht nur offensichtlich durch Versuche, die bestehenden – ohnehin niedrigen – Kollektivverträge zu unterlaufen zum Konflikt beigetragen hat, sondern nun auch – während der offiziellen Zeit der Trauer um die Opfer des Massakers – jenen mit Entlassung droht, die nicht zur Arbeit erscheinen“, so Jonischkeit und Zach in dem Schreiben. GLB und KPÖ-Wien fordern von der Regierung Südafrikas die lückenlose Aufklärung der Vorfälle und erwarten, dass jene, die für das Massaker an den Streikenden die Verantwortung tragen, auch zur Rechenschaft gezogen werden.

Protestaktion in DurbanProtestaktion in DurbanDie 17. UN-Klimakonferenz wirft den internationalen Klimaschutz nach Auffassung von Greenpeace zurück. Weder die Beschlüsse zum Kyoto-Protokoll noch der Fahrplan für ein neues weltweites Klimaabkommen sind ausreichend, um die Klimaerwärmung auf unter zwei Grad zu begrenzen. "Angesichts des schwierigen Verhandlungsverlaufes wäre es besser gewesen, die Klimakonferenz hätte keine Beschlüsse gefasst, sondern im neuen Jahr so lange weiter verhandelt, bis ein wirklich gutes Ergebnis erzielt worden wäre", sagt Martin Kaiser, Leiter Internationale Klimapolitik von Greenpeace. Er hat die zweiwöchigen Verhandlungen als Beobachter begleitet.

Griechische Jugendliche in PretoriaGriechische Jugendliche in PretoriaMit einer Großdemonstration der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 140 Ländern und einer Abschlussveranstaltung sind am Dienstag in Pretoria die 17. Weltfestspiele der Jugend und Studenten zu Ende gegangen. Vor den Unions Buildings, dem offiziellen Sitz der südafrikanischen Regierung, wurde die Abschlusserklärung offiziell an Vertreter von Staatspräsident Jacob Zuma übergeben. Kurz zuvor hatte sich Tiago Vieira, der Generalsekretär des Weltbundes der demokratischen Jugend (WBDJ), zufrieden mit dem Verlauf des Festivals gezeigt. Die Zahl der Teilnehmer an den Workshops, Seminaren und Konferenz seit Tag für Tag gewachsen, und auch die Qualität der inhaltlichen Debatten habe sich immer mehr gesteigert. Zu Beginn des Festivals hatten Teilnehmer noch Verzögerungen im Ablauf, eine zu geringe Beteiligung der Südafrikaner an den Diskussionen und organisatorische Probleme kritisiert.

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